|werbung| Foto Shooting bei 4 Grad Aussentemperatur – einfach mal Zähne zusammenbeißen

Hallo Ihr Lieben,

wie heisst es, wer schön sein will muss leiden! Oh man, das kann ich nur bestätigen. Manchmal geht nur Zähne zusammenbeißen bis es weh tut und immer lächeln dabei. 😉 Mit meiner Freundin und top „Fotogräfin“ Isabel Großer war ich gerade wieder in Köln für einpaar schöne AMCO-Fotos unterwegs. Die Fotos sind toll geworden, aber der Weg dahin… haha! (Alle Infos zu Isa findet ihr hier, falls ihr mal eine tolle Fotografin braucht!)

Bei mir ist immer Chaos 😉
Bei und mit mir ist so ein Shooting nämlich IMMER chaotisch. Glücklicherweise ist Isabel da schon sehr erprobt und lacht sich über mich schlapp. Wie oft stand ich mit dem Auto schon halbnackt auf der Strasse: der Hintern ragt aus der Seitentür und von drinnen hört man nur wildes Gefluche, weil ich kopfüber in Klamottenbergen nach genau DEM EINEN Teil suche, das mir noch für´s Foto fehlt. Tja, wenn man keinen großen Bus zur Verfügung hat…!

Dabei plane ich alles immer ganz wunderbar Zuhause: ich suche für meine AMCO Kleider, Teile die ich schon im Kleiderschrank hatte oder von Firmen zugeschickt bekommen habe die passenden Accessoires, Schuhe, Taschen und was man sonst noch Passendes dazu anziehen könnte und teste wie ich mich hinstellen kann, damit es wirklich gut aussieht.

Sind die Looks ausgesucht, müssen sie irgendwie in die Koffer. Da ich nun in Berlin lebe, wir aber oft in Köln fotografieren grenzt das was jetzt kommt meist an eine logistische Meisterleistung: Die Koffer gehen nicht zu, sie sind zu schwer oder es fehlt wieder ein Teil, was ich irgendwo untergewurschtelt habe und das unbedingt mit muss. Manchmal brauche ich da durchaus starke Nerven mit mir selbst.

Mit dicker Träne im Knopfloch geht´s auf die Reise
Tja und dann geht´s los. Der Tag beginnt extrem früh, was natürlich hart ist, wenn unser Baby Girl schlecht geschlafen hat und ich mit drei Stunden Schlaf auch vollkommen in den Seilen hänge. Aber zum Glück kann man Augenringe ja auch wegretuschieren.
Zwischen Babyfläschchen und fröhlichen Spielchen wird die Frisur gerichtet, das Gesicht auf Hochglanz gebracht und letztes Zeugs für die Reise ins Handgepäck gestopft. Mein Orthopäde würde laut aufschreien, wenn der sehen würde was ich mir da noch zusätzlich auf die Schultern lade.

Und dann geht´s mit einer dicken Träne im Knopfloch auf Reise, wenn ich meine kleine Familie hinter mir lassen muss. Aber zum Glück habe ich ganz oft Hilfe von meiner Ma, die sich liebevoll um klein Livi kümmert während Muddi nach Köln tobt. (Zum Thema schlechtes Gewissen und Spagat zwischen Kind und Karriere komme ich irgendwann in einem anderen Blogbeitrag noch. Das habe ich wirklich unterschätzt. 😉

Bei der Ankunft in Köln ist die Frisur natürlich meist dahin und das Make-up im mitgebrachten Schnuffelkissen gelandet. (Jede Sekunde Schlaf zählt im Flieger!) also wird auf jeglichen Toiletten oder unterwegs im Auto alles gepimpt und Foto-fertig gemacht. Irgendwie. Denn nein, bei Streetstylefotos noch eine Visagistin mitnehmen? Viel zu aufwendig! (Meine Haar- und Make-up-Tricks für Outdoor-Einsätze teile ich auch gern mit euch;-)

Manch Bauarbeiter hätte sich am Pausenbrot verschluckt
Da meine liebe Isa immer bestens vorbereitet ist, weiss die auch schon immer ganz genau wohin wir fahren. Dieses Mal ins Kölner Hafengebiet. Ein Glück in eine Ecke, wo uns kaum einer sehen kann. Ich befürchte manch Bauarbeiter hätte sich am Pausenbrot verschluckt bei meinem Anblick… hust.. Aber was soll ich machen. Umziehen geht nun mal nur auf der Straße, wenn das Auto voll ist. Und ungemein erschwert wird die Lage, wenn sich die „Fotogräfin“ vor Lachen biegt, weil mein Schuh fehlt und ich nur auf Strumpfhosen halbnackt ums Auto hüpfe und mich selbst vor lachen kaum auf den Beinen halten kann. Aber irgendwie muss einem bei 4 Grad und eisigem Wind ja warm werden.

Unser Shooting selbst ist dann nur ein Quickie. In zwei Stunden 10-12 Looks. Das muss uns mal einer nachmachen. Die Isa drückt nämlich ununterbrochen auf den Auslöser und hat als Hochzeit-Baby-und-was-und-wen-man-sonst-noch-alles-fotografieren-kann-Fotografin einen guten Blick für Momente und Lichtverhältnisse.

Glücklich und zufrieden
In Null-Komma-Nix sind die Bilder im Kasten. Ich bin vollkommen erfroren und hundemüde. Aber es hat sich wieder gelohnt. Glücklich und zufrieden mache ich mich auf den Heimweg. Wir hatten einen tollen Tag und wenn ich abends in Berlin lande, hat Isa schon die ersten Fotos rübergeschickt.

Ich muss sagen es ist jedes Mal im Vorfeld und am Shooting Tag ein kleiner Kraftakt den wir gemeinsam bewältigen. Aber wir lieben es. Isabels Liebe zur Fotografie, meine Leidenschaft für Mode – das passt einfach perfekt. Und wenn wir dann all die netten Kommentare und Reaktionen auf unsere Fotos von euch bekommen, dann hat es sich gelohnt! Und nicht zuletzt hat schon durch viele unserer Fotos das eine oder andere Kleid aus meiner Kollektion eine neue Trägerin gefunden.

Psst: ein kleiner Tipp!
Und wenn ihr tatsächlich bis zum Ende des Beitrags hier geschafft habt: tragt euch für unseren Newsletter ein, wenn ihr schöne Kleider liebt. Um die Weihnachtszeit und danach gibt´s tolle Rabatte, Gutscheine und Aktionen bei uns und im nächsten Jahr viele neue Modelle, die euch begeistern könnten.

Herzliche Grüße und vielen Dank für´s Lesen

Eure Annett

behind the scenes mit dem Selbstauslöser

immer bereit Quatsch zu machen

selbst im Sitzen klappt´s nicht immer

geordnetes Chaos

von hinten voll erwischt 😉 DANKE Isa!